Was macht man mit einem gefundenen Wildtier?
Immer wieder kommt es vor, dass Wildtiere aus der Natur gerissen werden, weil sie auf den ersten Blick hilflos erscheinen.
Doch laut Gesetz ist es verboten Wildtiere aufzunehmen, die keine Hilfe benötigen.
Wenn man ein vermeintlich krankes oder geschwächtes Tier findet, sollte erstmal geguckt werden, ob es überhaupt verletzt ist, denn häufig ist es so, dass Wildtiere in Obhut eines Menschen versterben (meistens durch Unwissenheit, falsches Futter, Klima etc).
Meistens betrifft es Igel und VögelBei vielen Jungvögeln (nicht bei Tauben) gilt:

In der “flüggen” Phase verlassen die Jungvögel das Nest und trainieren sich durch Bewegung und Flügelschlagen Muskulatur an.Dabei bleiben sie stets in der näheren Umgebung des Nestes und werden von ihren Eltern weitergefüttert. Die Verständigung läuft über Piepsen (welches oft vom Menschen falsch interpretiert wird).
Bei Igeln gilt:

Wir bekommen jedes Jahr wieder eine Welle von Igeln (bereits ab September), weil sie angeblich zu klein sind um zu überleben.
Die Tiere sind allerdings erst dann zu klein, wenn sie ein Gewicht von unter 600g haben UND bereits der Winter eingebrochen ist.Viele Internetseiten geben falsche Auskunft über nötige Größe und Gewicht der Tiere, dabei ist der Herbst die optimale Jahreszeit um Nahrung, z.B. unter dem Laub; zu finden. Geben Sie den Igeln noch etwas Zeit,denn vorschnelles Handeln tut oft nicht Not.
Wollen Sie den Tieren einen Gefallen tun, stellen Sie ihnen etwas Katzenfutter in den Garten, dieses wird gerne genommen ;-)
Wildtierauffangstation Rastede
Wir arbeiten mit der Wildtierauffangstation Rastede zusammen.
Bitte haben Sie dafür Verständnis, dass die Unterbringung, Pflege und Fütterung Geld kostet, daher bitten wir alle Überbringer um eine kleine Spende für die Wildtierstation (können direkt bei uns abgegeben werden, wir leiten diese weiter oder sehen Sie die Kontaktdaten im unten stehenden Link nach).
